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ITL Systemhaus für Datentechnik GmbH
Friedlandstrasse 1
95213 Münchberg
Telefon 0 92 51 / 8 50 90
Fax 0 92 51 / 9 61 79
email info [at] itl-edv.de


AKTUELLE INFORMATIONEN



Frankenpost / 05.01.2010
Vom Vertriebspartner zum Hersteller

ITL Systemhaus | Die Münchberger Firma bietet seit 18 Jahren Komplettlösungen für Arzt- und Zahnarztpraxen an und betreut dabei 700 Kunden. Damit ist sie ganz vorn in Nordbayern.


Immer leistungsfähigere Server-Anlagen werden in den Arztpraxen notwendig. Hier erklärt ITL-Geschäftsführer Thomas Linhardt (rechts) dem Hofer Kardiologen Dr. Johannes Bodky gerade die datentechnische Anbindung des Herzkatheter-Labors.
Fotograf/Quelle: Hermann Kauper


Münchberg -
Egal ob Abrechnung oder Verwalten von Patienten-Daten - ohne EDV geht es heute in keiner Arztpraxis mehr. Doch jede Praxis braucht ein maßgeschneidertes System: Diese Lösungen bietet die Münchberger Firma ITL Systemhaus für Datentechnik. Damit ist sie Spitzenreiter in Nordbayern, wie Geschäftsführer Thomas Linhardt nicht ohne Stolz erzählt.

"Zu uns kommt ein Kunde, der eine Gesamtlösung für die Verwaltung seiner Arztpraxis braucht. Für diesen erarbeiten wir ein Konzept für die notwendige IT-Infrastruktur", erklärt der Firmenchef. Dabei werde die komplette medizinische Messtechnik integriert, ein patientenbezogenes Archivierungssystem ist auf Wunsch enthalten und auch die Anbindung von Ultraschall-Geräten oder die digitale Integration von Röntgenanlagen ist dabei möglich.

"Das realisieren wir dann alles: Wir machen die komplette Installation und Einrichtung der EDV-Anlage sowie die notwendigen Schulungen für Personal und Chefs. Außerdem übernehmen wir im Anschluss die laufende Betreuung der Anlagen", berichtet Linhardt weiter.

Der studierte Informatiker war viele Jahre selbst als Software-Entwicklungsingenieur tätig. Vor 16 Jahren hat er in seiner Heimatstadt Münchberg die Firma gegründet. Was im elterlichen Haus mit einem Telefon begonnen hat, ist heute zu einem stattlichen Unternehmen angewachsen: Linhardt beschäftigt inzwischen ein Team von 23 Mitarbeitern. "Tolle Leute, die einen super Job machen", sagt er. Ohne diese "hervorragenden und engagierten Mitarbeiter" sei die Arbeit nicht möglich.


Drei Standbeine


Die Firma ITL steht dabei fest auf drei Standbeinen: Zum einen sind es die Arzt- und Zahnarzt-Praxen, die durch das Münchberger Unternehmen betreut werden. Dabei ist ITL auf die Einrichtung von den neuen, großen medizinischen Versorgungsformen spezialisiert, den sogenannten MVZ´s, und ganzen Ärztenetzen. In diesem Bereich, insbesondere dem Datenaustausch zwischen den Praxen, habe das Unternehmen eine Vorreiterrolle in ganz Nordbayern, erzählt der Firmenchef.

Das zweite Standbein ist die ganzheitliche IT-Versorgung von Kunden aus der heimischen Industrie. ITL erarbeitet Lösungen, liefert notwendige Komponenten und richtet diese betriebsfertig ein. Für viele Betriebe übernimmt ITL die komplette System-Administration.

"Auch in diesem Geschäftszweig haben wir 2009 einen für die Zukunft immens wichtigen Schritt getan: Wir konnten einen Partnervertrag mit einem bundesweit führenden Hersteller für Archivierungs- und Dokumentenmanagement-Systeme abschließen", berichtet Linhardt.

Weiterhin steht hier das aktuelle Thema "Virtualisierung", das alte Server-Lösungen unnötig macht, bei ITL ganz vorne an.

 


Drittens bietet ITL Software-Entwicklung für individuelle, kundenspezifische Lösungen an. Etliche Unternehmen aus der Textil-, Bekleidungs- oder Kunststoffbranche, aber auch Banken zählen zu den Kunden.

Gerade im Bereich der Arzt- und Zahnarztpraxen expandiert das Unternehmen weiter. "Wir betreuen heute 350 niedergelassene Arztpraxen mit Software, Hardware, Netzwerktechnik und Archivierung", weiß Linhardt. Genauso viele Praxen sind es vom 1. Januar 2010 an nochmals aus dem zahnärztlichen Bereich.

"Im Jahr 2009 hat sich die Chance ergeben, die Zahnarzt-Software eines renommierten Herstellers zu übernehmen", berichtet Linhardt weiter. Nach dieser Investition ist sein Unternehmen nicht mehr autorisierter Vertriebspartner einer Zahnarztsoftware, sondern Hersteller. Und: Fünf neue Arbeitsplätze wurden damit in Münchberg geschaffen.


Hohe Ansprüche


ITL ist stets auf der Suche nach gutem Personal. Eines, das auch gerne in der Region lebt. "Unsere Mitarbeiter müssen in allen Bereichen ausgebildet und für unsere recht hohen Ansprüche qualifiziert sein", weiß der Firmengründer.

Dabei hat das Unternehmen wirklich klein angefangen. "Ich hatte nur einzelne Kunden, durch Weiterempfehlung kamen immer mehr dazu." Das Jahr 2005 nennt Thomas Linhardt dabei "einen Meilenstein in der Firmengeschichte". Damals ist das Unternehmen in die neuen Räume in der Friedlandstraße in Münchberg eingezogen. "Doch da stoßen wir auch schon wieder an unsere Grenzen." Der Grund dafür ist die Expansion des Unternehmens durch die Übernahme der Zahnarzt-Software. "Wenn die Entwicklung so weiter geht, müssen wir wirklich über eine weitere Erweiterung nachdenken", betont der Unternehmer.

Seine Firma hat die Finanz- und Wirtschaftskrise kaum zu spüren bekommen. "Lediglich im Geschäftszweig Industrie hatten wir geringe Einbußen", sagt er. Mit dem Wandel vom autorisierten Vertriebspartner zum Hersteller wagt sich ITL auf ein neues Terrain vor. "Diesen Schritt gehen wir sehr gerne", betont Linhardt. Neue Aufgaben stehen deshalb schon 2010 an: Der Aufbau eines bundesweiten Vertriebsnetzes ist das nächste Ziel. "Wir brauchen Vertriebspartner, die wir natürlich auch entsprechend ausbilden und schulen müssen."

Linhardt ist stolz auf seine Firma - und insbesondere auf seine Mitarbeiter. Sie sind es, die das ITL Systemhaus auf der Erfolgsspur halten. So soll es auch weitergehen, wie der Geschäftsführer abschließend ausführt: "Wir haben immer darauf gesetzt, unseren Kunden ein zuverlässiger und ehrlicher Partner zu sein. Von dieser Tugend wird ITL auch nicht abweichen."






++Impressionen unserer Hausmesse in Himmelkron++




















Datenaustausch statt Gesundheitskarte

Eine verbesserte Kommunikation über EDV zwischen den Arztpraxen bringt Vorteile für die Patienten beim Austausch von Befunden und Untersuchungsergebnissen. 22 Ärzte vom Hofer Praxisnetz und Praxisnetz Hochfranken informierten sich in Münchberg bei ITL Über die neue Software.

Münchberg - Der Pluspunkt der EDV-vernetzten Praxis: Die Daten des Patienten wandern auf elektronischem Wege direkt von Hausarzt zu Facharzt oder zur Klinik und zurück. Das vermeidet unnötige Doppeluntersuchungen und -medikationen und sorgt für kurze Informationswege. "Die elektronische Vernetzung von Arztpraxen ist zukunftsweisend", betonte ITL-Geschäftsführer Thomas Linhardt.


Dieser Datenaustausch untereinander gewährleiste, dass "empfindliche Patientendaten" in den Händen der Ärzte bleiben. Der neuen geplanten Gesundheitskarte erteilte der Geschäftsführer eine Absage, da sämtliche auf dem Chip gespeicherte Daten leicht zu mißbrauchen seien.



Diplomingenieur Peter Marchart stellte die marktreife Software für Medizin "ComDox" den 22 Ärztinnen und Ärzten aus Hochfranken vor. Als Vorteile nannte er die bessere Versorgung der Patienten mit praxisübergreifendem Arzneimittelcheck und Diagnosen. Für Kliniken sei die elektronische Einweisung und auf dem gleichen Weg der Entlassbrief möglich. Marchart sagte:"Alles, was bisher mit dem Patienten gemacht wurde, geht als Wissen mit in die Klinik. Vor allem ist der Entlassbefund elektronisch schneller beim weiterbehandelten Arzt, bevor der Patient da ist. Das vermeidet eine falsche Medikation."



 

Auch für den Arzt selbst bringt das Vorteile mit weniger Kosten und einer Qualitätssteigerung. So könnten der Medikamenteneinkauf gemeinsam vonstatten gehen, ebenso wie der Betrieb von medizinischen Geräten. Die Praxisverwaltung könnte zusammengelegt und ein übergreifender Praxispool geschaffen werden. Deutschlandweit sind 168 solcher Praxisnetze vernetzt. "Dem Gesundheitswesen spart das Milliarden, denn 20 bis 40 Prozent der Kosten werden durchKommunikation und Datenerfassung verursacht."



Marwan Khoury, der Vorsitzende des Vereins Hofer Praxisnetz, macht sich schon lange stark für die praxisübergreifende Vernetzung. Ziel und Idee der vorgestellten Software standen alle teilnehmenden Ärzte positiv gegenüber. "Das bringt uns einiges", sagte Khoury. Fünf Kollegen des Praxisnetzes haben sich für einen Probelauf entschieden.




Anwenderbericht "digitales Röntgen", Dr.Ulrich Plath, Rothenburg

Die elektronische Karteikarte wird bei uns seit der Praxisgründung vor 10 Jahren eingesetzt. ITL hat uns hierbei immer gut beraten und unterstützt. Systemausfälle gab es in unserer EDV-abhängigen Praxis innerhalb der letzten 10 Jahre extrem selten, sie wurden immer kurzfristig behoben.

Da die Räume für das Röntgenarchiv allmählich zu klein wurden und die Kosten für das digitale Röntgen in den letzten Jahren drastisch gesunken waren, entschlossen wir uns für das digitale Röntgen. Die bisher nicht unerheblichen Kosten für die Verbrauchsmaterialien und deren Entsorgung lassen sich dagegen rechnen. Außerdem
sind die laufenden Wartungskosten niedriger.
Die Umstellung von der konventionellen Röntgenbildentwicklung auf ein vollständig digitales Speicherfoliensystem erfolgte im Rahmen der Umstellung des S+N-Arztsystems auf MCS-ISYNET.
 







  Die drei wesentlichen Bestandteile sind der eigentliche Reader mit den Kassetten, die PACS-Software inklusive Befundungsmodul sowie die entsprechende Hardwareumgebung, wie ein Archivserver etc..

Bei der Umstellung blieb die eigentliche Röntgenanlage unberührt.
ITL konnte mich von den Vorteilen der engen Kooperation der einzelnen Hersteller der nun bei uns eingesetzten Systeme (Konica-Minolta, mediDOK, MCS-ISYNET) und des damit verbundenen ineinandergreifenden Arbeitsablaufes überzeugen. Wichtig war für mich dabei, dass es bei Problemen bei einem Ansprechpartner blieb.

Nach diversen Vorarbeiten wurden für die Installation,welche im wesentlichen reibungslos verlief, effektiv nur drei Tage benötigt.
Die nach den "Trockenschulungen"folgende Praxisbegleitung durch ITL-Mitarbeiter erwies sich als nützlich und war auch dringend nötig. Nach einer kurzen,für uns alle nicht einfachen Umstellungs-und Einführungsphase haben wir uns schnell an das digitalen
Röntgensystem gewöhnt. Es hat zu einem deutlich rationelleren Arbeitsablauf in unserer Praxis geführt.

Dr.Ulrich Plath




VOIP
 
An der FH Hof:

Unternehmerseminar über Voice over IP war ein voller Erfolg

Hof. An der Fachhochschule Hof veranstalteten am Mittwoch die Frankenpost-Tochter HochFranken Online und das Münchberger Systemhaus ITL einen Seminarnachmittag über die Zukunft des Telefonierens.

Mit Voice over IP, kurz VOIP genannt, werden in den nächsten 10 Jahren die meisten Firmen aber auch die Privathaushalte telefonieren. Über 80 Firmenvertreter aus der gesamten Region HochFranken sahen sich die Vorträge der beiden Veranstalter sowie der ebenfalls referierenden Hersteller CISCO und Innovaphone an.



HochFranken Online Geschäftsführer Achim Hager und ITL-Geschäftsführer Thomas Linhardt wollen künftig gemeinsam Firmen in Hochfranken von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren lassen, die "Voice over IP" für die Betriebe mit sich bringt. Beide Firmen einigten sich auf eine Partnerschaft bei der Vermarktung und den technischen Betrieb.


ITL-Geschäftsführer Thomas Linhardt und HochFranken Online-Geschäftsführer Achim Hager wollten mit dieser Veranstaltung Licht in die oft sehr kompliziert erscheinende Materie bringen.

Die Vorteile bei der Nutzung der neuen Technologie - und das verband alle vier Vorträge: nur noch eine Verkabelung im Haus statt bislang getrennt EDV und Telefonnetz, niedrigere Telefonkosten,
 


wesentlich niedrigere laufende Kosten in der Betreuung der Telefonanlage, weltweit mit der eigenen Telefonnummer z.B. einer Hofer Rufnummer telefonieren und erreicht werden, kostensparendes Anbinden von Filialen oder Heimarbeitsplätzen mit kostenfreien Gesprächen untereinander.

Die Unternehmen sollten künftig, wenn neue Investitionen in Telefonanlagen und EDV-Infrastruktur anstehen, generell mit dieser neuen Technologie planen, um nicht technisch abgehängt zu werden. Bereits heute laufen 12% aller Firmengespräche ins Ausland über VOIP, in 5 Jahren werden es bereits 50% sein.

40 Anbieter von Sprachtelefonie, darunter auch die HochFranken Online, bieten derartige Services bundesweit an. Der Anteil von über VOIP geführten Gesprächen, der derzeit bei insgesamt nur 2% liegt, wird in den nächsten 10 Jahren auf 44% ansteigen, so eine aktuelle Studie von Arthur D. Little.
Unternehmen sollten einen sanften Umstieg planen, d.h. zunächst die alten Telefonanlagen weiterlaufen lassen, VOIP-Zusatzgeräte an die Anlage anschließen lassen und nach und nach unsteigen, so das abschließende Fazit der Veranstalter.




Laser-Technik bei Helsa: Unternehmen kommuniziert auf einer Strecke von 300 Metern zwischen zwei Werken völlig drahtlos


Kapazität des Glasfaserkabels stößt an Grenzen
Zurück ins Jahr 1989. Bei Helsa in Gefrees platzt die Versandhalle aus allen Nähten, so dass die Geschäftsleitung beschließt, knapp 300 Meter vom Hauptsitz entfernt, in der Helmut-Sandler-Straße, eine neue zu bauen. ,,Damals haben wir uns von der Telekom Glasfaserkabel besorgt und die Leitungen zwischen den Gebäuden verlegt’’, sagt Wolfgang Schelter, bei Helsa für die allgemeine Verwaltung zuständig. Dabei mussten die Bundesstraße, das Eisenbahngelände und einige weitere Grundstücke aufgebuddelt werden. Jetzt, 13 Jahre später, ist die einstige Versandhalle in eine Produktionsstätte umgewandelt worden. Und gleich nebenan steht ein zweiter, großer Gebäudekomplex, in dem Filtersysteme für die Automobilindustrie gefertigt werden. ,,Während damals nur einige Bildschirme mit unserem Zentralrechner verbunden waren, gibt es in der Helmut- Sandler-Straße heute viele miteinander vernetzte PCs. Da stoßen wir mit dem Glasfaserkabel langsam an unsere Grenzen’’, sagt Schelter.



Vor allem sorgte er sich schon einige Zeit um die Sicherheit der Datenübertragung. ,,Wenn ein Bagger so ein Kabel beschädigt, steht in den beiden Werken alles still.’’ Eine Horrorvision für ein Unternehmen, das als Zulieferer Filtersysteme für fast alle Automobilhersteller weltweit fertigt. Wie in keiner anderen Branche wird bei den Autobauern der Zauberformel ,,just in time’’ gehuldigt: Alle Bauteile müssen immer exakt zu der Zeit am Fertigungsband sein, wenn sie gebraucht werden. Statt eines großen Lagers bedienen sich die Unternehmen der Zulieferer, die für die beinahe minutengenaue Logistik der Bauteile verantwortlich sind. ,,Es wäre also nicht unbedingt ratsam, wenn bei uns wegen eines Kabelschadens die Fertigung still stehen würde und unsere Kunden auf ihre Filter warten müssten.’’ Schelter und die Mitarbeiter der Datenverarbeitung bei Helsa suchten deshalb nach einer Alternative zum Glasfaserkabel. ,,Wir haben im Internet recherchiert und die so genannte wireless communication gefunden - genau die Lösung für unser Problem.’’ Um so erstaunter waren die Helsa-Mitarbeiter, als sie sahen, dass ausgerechnet im nahen Münchberg ein Unternehmen sitzt, das bereits größere Erfahrung mit der in der Datenübertragungstechnik als revolutionär geltenden Laser-Technik besitzt.




  Wer Technik ausschließlich mit einen nur für Eingeweihte logischem Kabelsalat oder wirren Bildschirmdiagrammen verbindet, wird etwas enttäuscht sein, wenn er die neue Anlage bei Helsa sieht. Wie eine etwas größer geratene Videokamera wirkt der so genannte Laserlink, der in Zukunft die riesigen Datenmengen, die in der Helsa-Zentrale und den beiden Gefreeser Außenwerken anfallen, hin und her schickt. Der Vorteil der Technik gegenüber den herkömmlichen Glasfaserkabeln ist außer der Sicherheit vor Schäden am Kabel vor allem die Schnelligkeit: 155 Megabit schickt der Laser in einer Sekunde auf die 300 Meter weite Reise. ,,Das bedeutet, dass wir in Zukunft sogar noch einige Reserven haben’’, sagt Schelter. Auch Schnee und dichter Nebel kein Hindernis Nur wenn der gebündelte Lichtstrahl, der übrigens für das Auge nicht sichtbar und völlig ungefährlich ist, unterbrochen wird, stockt die Datenleitung. Für diesen Fall hat die Firma ITL parallel zum Laser ein Funksystem eingebaut, das immer dann einspringt, wenn der Fall der Fälle eintritt. Das Funksystem übertägt allerdings nur etwa elf Megabit in der Sekunde, ist also wesentlich langsamer.



,,Wir senden extra in einer sehr niedrigen Frequenz, so dass es auch von medizinischer Seite keinerlei Bedenken gegen die Funkanlage gibt’’, sagt Hartenstein. Ob das Funk-Notfallsystem je zum Einsatz kommt ist fraglich: Die Lasertechnik ist mittlerweile so robust, dass ihr selbst heftigste Schneeschauer oder dichter Nebel nichts anhaben können. In einer Zeit, in der geheime Firmendaten oft wertvoller sind als bares Geld, ist für Helsa-Verwaltungsleiter Schelter vor allem wichtig, dass kein unberechtigter sich zwischen die Leitungen klemmen kann, um Helsa-Interna abzuhören. ,,Das System ist absolut dicht, da kann nichts passieren’’, beruhigt Hartensein von der ITL. So würde der Laserstrahl sofort unterbrochen, wenn jemand ein Empfängergerät zum Abhören der Daten anbringen würde. Die Informationen würden nun via Funk übermittelt. Dabei sind sie in einem für Datenräuber kaum knackbaren Code verschlüsselt. Möglich ist eine derart komplexe Technik allerdings nur, wenn zwischen Sender und Empfänger Sichtkontakt besteht - wie es bei Helsa der Fall ist.