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BSI-Selbstcheck: In wenigen Minuten wissen, wo Ihre Praxis steht

28.08.2026·ITL Systemhaus für Datentechnik
Beitragsbild: BSI-Selbstcheck: In wenigen Minuten wissen, wo Ihre Praxis steht

Die Frage „Wie gut ist unsere Praxis eigentlich gegen Cyberangriffe aufgestellt?“ beantwortet sich selten von selbst. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt dafür einen kostenlosen Selbstcheck bereit: kompakt, praxisnah und in wenigen Minuten ausgefüllt.

Was er leistet – und was nicht

Der Selbstcheck gibt eine ehrliche erste Einschätzung: Wo stehen Sie bei Datensicherung, Updates, Zugriffsrechten, E-Mail-Sicherheit? Was er nicht ist: ein Sicherheitskonzept. Auch die IT-Sicherheitsrichtlinie legt Mindestanforderungen fest und ersetzt kein vollständiges Sicherheitskonzept.

Drei Dinge, die der Check meistens aufdeckt

  1. Das Backup wurde nie zurückgespielt. Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist eine Hoffnung, kein Backup.
  2. Einzelne Geräte hängen hinterher. Der PC am Ultraschall oder am Röntgen läuft oft Jahre ohne Update mit.
  3. Zugänge ausgeschiedener Mitarbeitender leben weiter. Besonders bei Sammelkonten fällt das nie auf.

Und dann?

Die Punkte, die im Check rot sind, lassen sich fast immer technisch schließen: eine richtig konfigurierte Firewall, eine geprüfte Sicherung mit Rücksicherungstest und ein sauberer Patch-Stand decken den größten Teil ab. Den Rest erledigt die Dokumentation – die Sie ohnehin brauchen.

Quellen: BSI, Pressemitteilung zum Quick-Check „IT-Sicherheit in Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen“ (14.07.2026); medatixx, Blog „IT-Sicherheit in der Arztpraxis: Wo stehen Sie wirklich?“ (03.08.2026).

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