Die Frage „Wie gut ist unsere Praxis eigentlich gegen Cyberangriffe aufgestellt?“ beantwortet sich selten von selbst. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt dafür einen kostenlosen Selbstcheck bereit: kompakt, praxisnah und in wenigen Minuten ausgefüllt.
Was er leistet – und was nicht
Der Selbstcheck gibt eine ehrliche erste Einschätzung: Wo stehen Sie bei Datensicherung, Updates, Zugriffsrechten, E-Mail-Sicherheit? Was er nicht ist: ein Sicherheitskonzept. Auch die IT-Sicherheitsrichtlinie selbst ist ausdrücklich ein Mindeststandard, kein Vollschutz.
Drei Dinge, die der Check meistens aufdeckt
- Das Backup wurde nie zurückgespielt. Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist eine Hoffnung, kein Backup.
- Einzelne Geräte hängen hinterher. Der PC am Ultraschall oder am Röntgen läuft oft Jahre ohne Update mit.
- Zugänge ausgeschiedener Mitarbeitender leben weiter. Besonders bei Sammelkonten fällt das nie auf.
Und dann?
Die Punkte, die im Check rot sind, lassen sich fast immer technisch schließen: eine richtig konfigurierte Firewall, eine geprüfte Sicherung mit Rücksicherungstest und ein sauberer Patch-Stand decken den größten Teil ab. Den Rest erledigt die Dokumentation – die Sie ohnehin brauchen.
Quellen: BSI; medatixx, Meldung vom 03.08.2026.





