Datenrettung: bevor Sie den Rechner noch einmal einschalten.
Ein defekter Server, eine gelöschte Kartei, eine verschlüsselte Freigabe. Wenn die Sicherung fehlt oder selbst betroffen ist, bleibt die professionelle Datenrettung. Als Partner eines spezialisierten Datenrettungslabors koordinieren wir den Fall, sichern vorher den Zustand und bringen die Daten danach zurück ins System.

Erst sichern, dann handeln.
Die meisten Datenverluste werden durch die ersten Rettungsversuche endgültig. Deshalb beginnt jeder Fall mit dem Stopp aller Schreibzugriffe.
Sofortmaßnahmen
Gerät aus, nichts neu starten, keine Reparaturprogramme laufen lassen. Wir sagen Ihnen am Telefon, was Sie tun und vor allem lassen sollen.
Fehlerbild einordnen
Defekte Hardware, gelöschte Daten, fehlerhafte Datenbank oder Verschlüsselung durch Schadsoftware – jedes Bild verlangt ein anderes Vorgehen.
Laboranalyse
Im spezialisierten Labor unseres Datenrettungspartners wird geprüft, was wiederherstellbar ist. Sie erhalten vor der Beauftragung eine Einschätzung.
Rückführung
Gerettete Daten sind erst dann hilfreich, wenn sie wieder in der Praxissoftware stehen. Diesen Teil übernehmen wir.
Ursache abstellen
Nach der Rettung klären wir, warum es passiert ist, und schließen die Lücke – Sicherung, Rechte, Firewall.
Vorsorge
Der beste Datenrettungsfall ist der, der nicht eintritt: mehrstufige Sicherung mit regelmäßiger Rückspielprobe.
Was Sie tun sollten – und was auf keinen Fall.
Jeder weitere Schreibzugriff kann Daten endgültig überschreiben. Diese Punkte entscheiden darüber, wie viel später zu retten ist.
- Gerät ausschalten – nicht herunterfahren lassen, wenn es klackert oder piept
- Nicht erneut starten – jeder Startversuch kann den Schaden vergrößern
- Keine Reparaturwerkzeuge – Prüfprogramme schreiben auf den Datenträger
- Nichts auf dasselbe Medium kopieren – auch keine Sicherung darauf anlegen
- Uns anrufen – 09251 8 50 90, wir ordnen das Fehlerbild ein
So läuft ein Datenrettungsfall.
Transparent, mit Einschätzung vor der Beauftragung.
Anruf und Einordnung
Wir klären am Telefon das Fehlerbild und die Sofortmaßnahmen, bevor irgendetwas unternommen wird.
Sicherung des Zustands
Wo möglich, ziehen wir zunächst ein Abbild, damit der Ausgangszustand erhalten bleibt.
Analyse im Labor
Der Datenträger geht zur Analyse. Sie erfahren vor der Beauftragung, was wiederherstellbar ist.
Rückführung und Vorsorge
Die geretteten Daten kommen zurück ins System, danach schließen wir die Lücke, die den Vorfall möglich gemacht hat.
Was Praxen im Notfall fragen.
Was kostet eine Datenrettung?
Das hängt vom Schadensbild und vom Datenträger ab. Sie bekommen vor der Beauftragung eine Einschätzung und entscheiden dann.
Sind Patientendaten bei einer Datenrettung geschützt?
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags. Wir klären die datenschutzrechtliche Seite mit, bevor ein Datenträger das Haus verlässt.
Hilft eine Datenrettung nach einem Verschlüsselungsangriff?
Manchmal. Entscheidend ist, ob unveränderte Reste vorhanden sind. Wichtiger ist in diesem Fall, das Netz sauber neu aufzubauen – sonst holt man die Schadsoftware zurück.
Wie lange dauert das?
Von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen, je nach Schaden. Einen Teil der Fälle lösen wir ohne Labor direkt vor Ort.
Können wir das selbst versuchen?
Wir raten ab. Frei verfügbare Werkzeuge schreiben auf den Datenträger und verringern die Chancen einer späteren professionellen Rettung erheblich.
Was hätte den Fall verhindert?
In fast allen Fällen eine Sicherung, die getrennt vom Netz liegt und regelmäßig zurückgespielt wurde. Genau das richten wir danach ein.

