IT-Infrastruktur, die Ausfallzeiten klein hält.
Ein einzelner Server ist ein einzelner Ausfallpunkt. Hochverfügbare Cluster und hyperkonvergente Systeme legen Rechenleistung, Speicher und Netzwerk so zusammen, dass bei Ausfall eines Knotens die Systeme automatisch auf einem anderen Knoten neu starten – und dass sich die Umgebung erweitern lässt, ohne sie neu zu bauen.
Vom Einzelserver zur belastbaren Umgebung.
Nicht jeder Betrieb braucht einen Cluster. Aber jeder Betrieb sollte wissen, was ein Ausfall kostet – danach richtet sich der Aufbau.
Virtualisierung
VMware vSphere oder Proxmox VE: mehrere Systeme auf gemeinsamer Hardware, sauber getrennt, einzeln sicherbar und im Fehlerfall schnell wiederherstellbar. Welche der beiden Welten passt, entscheiden Lizenzkosten, vorhandenes Know-how und die Anforderungen Ihrer Fachanwendungen.
Hochverfügbarkeits-Cluster
Mehrere Knoten teilen sich die Last. Fällt einer aus, übernehmen die anderen – geplant, getestet und dokumentiert, nicht gehofft. Die Hardware dafür: HPE Server und Storage →
Hyperkonvergente Systeme
Rechenleistung, Speicher und Netzwerk in einer Einheit statt in drei getrennten Silos – mit VMware vSAN oder mit Proxmox und Ceph. Das vereinfacht Betrieb und Erweiterung und macht die Kapazitätsplanung berechenbar.
Netz und Sicherheit
Getrennte Zonen für Server, Büro, Fertigung und Fernzugriff, abgesichert über eine zentral verwaltete Sophos Firewall.
Sicherung und Wiederanlauf
Sicherungen in einem eigenen Backup-Netz, unveränderlich per Object Lock, mit regelmäßig getesteter Wiederherstellung.
Betrieb und Überwachung
Updates, Firmware, Kapazitätskontrolle und Wartung außerhalb der Betriebszeiten – mit festen Ansprechpartnern.
Migration der Infrastruktur
Umzug vom Einzelserver in den Cluster, Wechsel zwischen VMware und Proxmox oder Ablösung einer ausgelaufenen Umgebung: Wir ziehen Maschine für Maschine um, parallel zum Bestand und mit Rückweg, falls eine Anwendung zickt.
Nicht „wie viel Leistung", sondern „wie lange Stillstand".
Die Auslegung folgt nicht dem Datenblatt, sondern zwei Zahlen: Wie lange darf es dauern, bis wieder gearbeitet wird, und wie viel Datenverlust ist tragbar.
- Wiederanlaufzeit – wie lange darf der Stillstand dauern, bis es weh tut
- Zulässiger Datenverlust – eine Stunde, ein Tag oder gar nichts
- Wachstum – wie viel Kapazität kommt in drei Jahren dazu
- Wartungsfenster – wann darf überhaupt neu gestartet werden
- Abhängigkeiten – welche Fachanwendung hält einen Knotenwechsel aus und welche nicht
Jeder Arbeitsplatz rechnet selbst – der Server hält die gemeinsamen Daten.
Das Programm ist auf jedem PC installiert und läuft dort. Der Server stellt bereit, was alle gemeinsam brauchen: Datenbank, Dateien und Benutzerkonten.
Vergleichbar mit einer Werkstatt: Jeder hat sein Werkzeug am eigenen Platz, das Material kommt aus dem gemeinsamen Lager. Über das Netzwerk laufen deshalb die Daten selbst – ein schnelles, stabiles Netz im Haus ist die Voraussetzung.
- Gut für rechenintensive Programme, etwa CAD oder Grafik
- Geräte wie Scanner, Messmittel oder Etikettendrucker hängen direkt am PC
- Jeder PC wird gepflegt – Updates und Programmversionen verteilen wir zentral
Alle arbeiten auf dem Server – am Platz kommt nur das Bild an.
Die Programme laufen zentral auf dem Terminalserver. Jeder Benutzer hat dort seine eigene Sitzung; zum Arbeitsplatz werden nur Bildschirminhalt, Tastatur- und Mauseingaben übertragen.
Vergleichbar mit einem gemeinsamen Arbeitsraum, den man von verschiedenen Orten aus betritt: Ob im Büro, an einem Thin Client oder im Homeoffice – überall erscheint derselbe Desktop mit denselben Programmen und Daten.
- Ein Update auf dem Server gilt sofort für alle Benutzer
- Die Daten bleiben auf dem Server im Haus, auch beim Zugriff von außen
- Der Server braucht mehr Leistung, zusätzlich fallen Lizenzen für die Remotedesktopdienste an
Client-Server oder Terminalserver – was passt zu Ihrem Betrieb?
Beide Varianten sind bewährt. Entscheidend ist, welche Programme Sie nutzen und von wo aus gearbeitet wird.
| Merkmal | Client-Server | Terminalserver |
|---|---|---|
| Wo läuft das Programm? | Auf jedem PC | Zentral auf dem Server |
| Was geht über das Netzwerk? | Die Daten selbst | Nur Bild, Tastatur und Maus |
| Updates | Auf jedem PC, zentral verteilt | Einmal auf dem Server |
| Gerät am Arbeitsplatz | Vollwertiger PC | PC oder Thin Client |
| Homeoffice und weitere Standorte | Über VPN möglich, je nach Programm langsamer | Gut geeignet, auch bei schmaler Leitung |
| Zusätzliche Lizenzen | Keine | Remotedesktop-Zugriffslizenzen (RDS-CAL) |
| Stark bei | Rechenintensiven Programmen und Geräten am PC | Vielen gleichartigen Arbeitsplätzen und verteilten Standorten |
Oft ist eine Mischung sinnvoll: Terminalserver für Büro- und Branchenprogramme, eigene PCs für Spezialanwendungen. Welche Aufteilung zu Ihrem Betrieb passt, klären wir gemeinsam in der Bestandsaufnahme.
Hardware passend zur Last – nicht zum Katalog.
Wie viele Kerne, wie viel Arbeitsspeicher, welcher Speicher: Das ergibt sich aus Ihren Anwendungen, nicht aus einem Datenblatt. Wir dimensionieren nach dem, was tatsächlich läuft – Fachanwendung, Terminalserver, Datenbank, Sicherung – und planen Reserven für die nächsten Jahre ein.
Bei Virtualisierung zählt die Kernzahl doppelt: Sie bestimmt nicht nur die Leistung, sondern je nach Hypervisor auch die Lizenzkosten. Deshalb rechnen wir Hardware und Lizenz gemeinsam – und sagen offen, wann VMware und wann Proxmox die wirtschaftlichere Wahl ist.
- Dimensionierung nach Ihren Anwendungen, nicht nach Katalog
- Hardware und Virtualisierungslizenz gemeinsam gerechnet
- Einzelserver, Cluster oder hyperkonvergent – je nach Anforderung
- Lieferung, Einbau und Inbetriebnahme aus einer Hand
Verwalten, bevor etwas ausfällt.
Jeder ProLiant bringt mit iLO eine eigene Fernverwaltung mit: Hardwarezustand, Firmware, Konsole und Neustart – auch dann, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert. Mit HPE Compute Ops Management lassen sich Server zusätzlich zentral überwachen und mit Firmware versorgen.
Sicherheit beginnt dabei schon in der Hardware: Beim Start prüft der Server, ob seine Firmware unverändert ist, bevor das Betriebssystem geladen wird. Meldungen zu Hardware und Firmware laufen bei uns auf – nicht in einem Postfach, in das niemand schaut.
- Fernzugriff per iLO, auch bei hängendem Betriebssystem
- Zentrale Überwachung und Firmware-Stände im Blick
- Firmware-Prüfung beim Start auf Hardware-Ebene
- Hardware-Meldungen landen direkt bei uns
Server, Storage, Netzwerk – aus einer Hand.
Wir planen die Hardware nicht einzeln, sondern als Einheit: Was Server, Speicher und Netz leisten müssen, hängt voneinander ab.
HPE ProLiant Server
Rack- und Tower-Server für Praxis, Kanzlei und Mittelstand – vom einzelnen Server bis zum Cluster mit mehreren Knoten.
Storage
HPE MSA als gemeinsamer Speicher für Cluster und Virtualisierung, für größere Umgebungen weitere HPE-Storage-Systeme – mit Snapshots und Replikation, wo sie gebraucht werden.
HPE Networking
Switches und WLAN aus dem HPE-Portfolio passend zu Server und Storage, damit Uplinks und Netzbereiche von Anfang an zusammenpassen.
Virtualisierung
VMware oder Proxmox auf HPE-Hardware, auf Wunsch als Cluster mit Hochverfügbarkeit – geplant zusammen mit Sicherung und Netz.
Herstellerservice
Service-Erweiterungen über HPE Care Packs mit definierten Reaktionszeiten, dazu unser eigener Support vor Ort und per Fernwartung.
Arbeitsplätze von HP und Lenovo
Für PCs, Notebooks und Thin Clients arbeiten wir mit HP und Lenovo – abgestimmt auf Terminalserver und zentrale Anwendungen.
Typische Projekte –
vom Praxisserver bis zum Cluster.
Jede Umgebung ist anders. Diese Bausteine kommen in unseren Projekten am häufigsten vor.
Einzelserver
Für Praxis und Büro: ein Server für Fachanwendung, Dateien und Sicherung, sauber dimensioniert.
Zwei-Knoten-Cluster
Zwei Server mit gemeinsamem Speicher – fällt einer aus, starten die Systeme automatisch auf dem anderen neu.
Terminalserver-Umgebung
Zentrale Arbeitsplätze für ERP- und Fachanwendungen, mit ausreichend Reserven für alle Sitzungen.
Gemeinsamer Speicher
HPE MSA als Speicher für virtuelle Maschinen und Cluster.
Backup-Server
Eigene Hardware für die Datensicherung, getrennt von der Produktion.
Netzwerk-Backbone
Core- und Access-Switches, passend zu Server- und Storage-Anbindung.
Rack und USV
Serverschrank, Stromversorgung mit USV und sauberem Herunterfahren im Ernstfall.
Lifecycle-Management
Firmware, Garantie und Austauschzyklen im Blick – statt Überraschungen nach Jahren.
Leasing statt Kauf
Hardware als planbare Rate über MMV-Leasing – auch mit Service-Laufzeit kombinierbar.
So entsteht eine neue Umgebung.
Mit Testschaltung statt Sprung ins kalte Wasser.
Bestandsaufnahme
Was läuft heute worauf, welche Anwendungen hängen zusammen, was kostet eine Stunde Stillstand.
Auslegung
Knotenzahl, Speicher, Netz und Lizenzen – als verbindliches, bedarfsgerechtes Angebot.
Aufbau und Testschaltung
Installation parallel zum Bestand, Failover-Test unter realen Bedingungen, erst danach die Umstellung.
Betrieb
Überwachung, Updates, Kapazitätskontrolle und regelmäßige Wiederanlauftests.
Was uns zu Infrastruktur gefragt wird.
Lohnt sich ein Cluster für uns überhaupt?
Das entscheidet die Stillstandszeit, nicht die Unternehmensgröße. Wenn eine Stunde Ausfall mehr kostet als die Mehrkosten über die Laufzeit, lohnt es sich. Diese Rechnung stellen wir vor dem Angebot auf.
Was ist der Unterschied zwischen Cluster und hyperkonvergent?
Ein klassischer Cluster trennt Server und Speicher; hyperkonvergente Systeme fassen Rechenleistung, Speicher und Netzwerk in denselben Knoten zusammen. Wir setzen das mit VMware vSAN oder mit Proxmox und Ceph um. Die Entscheidung fällt über Lizenzkosten, Anforderungen der Fachanwendungen und den gewünschten Supportweg.
Ersetzt Hochverfügbarkeit die Datensicherung?
Nein, und dieser Irrtum ist teuer. Ein Cluster schützt vor Hardwareausfall, nicht vor gelöschten oder verschlüsselten Daten. Beides wird gebraucht.
Können wir schrittweise umstellen?
Ja. Wir bauen die neue Umgebung meist parallel auf und ziehen Anwendung für Anwendung um – das hält das Risiko klein.
Betreiben Sie das auch für uns?
Ja, bis hin zum vollständigen Outsourcing mit monatlicher, bedarfsgerechter Abrechnung.
Kann man das leasen?
Ja, über unseren Partner MMV. Das hält die Liquidität frei und vermeidet, dass die Hardware bis zum Ausfall genutzt wird.
VMware oder Proxmox – was empfehlen Sie?
Beides, je nach Lage. VMware ist in vielen Häusern gesetzt, gut dokumentiert und bei Fachanwendungen breit freigegeben. Proxmox ist quelloffen, hat keine Lizenzkosten pro Kern und ist seit den Preisanpassungen bei VMware für viele Mittelständler die wirtschaftlichere Wahl. Wir rechnen beide Varianten über die geplante Laufzeit durch und legen sie nebeneinander – entscheiden Sie.
Wie läuft die Migration der bestehenden Umgebung ab?
Wir bauen die neue Umgebung parallel zum Bestand auf und ziehen Maschine für Maschine um, beginnend mit den unkritischen. Jede migrierte Maschine wird geprüft, bevor die nächste folgt, und der Rückweg bleibt offen, bis alles läuft. Der Umzug selbst findet außerhalb der Betriebszeiten statt.
Können wir von VMware auf Proxmox wechseln?
Ja, das ist derzeit einer der häufigsten Aufträge. Virtuelle Maschinen lassen sich konvertieren; aufwendiger sind meist Sicherungskonzept, Monitoring und die Frage, ob Ihr Softwarehersteller die Zielplattform freigibt. Beides klären wir vor dem Angebot.
Warum HPE und nicht irgendein Server?
Weil Fernverwaltung, Firmware-Pflege und Herstellerservice bei HPE aufeinander abgestimmt sind. Für den Betrieb heißt das: kürzere Wege im Störungsfall, planbare Ersatzteilversorgung und eine einheitliche Verwaltung aller Server.
Wie lange sollte ein Server laufen?
Das richtet sich nach Garantie- und Servicelaufzeit sowie nach dem Support des Betriebssystems. Wir planen den Austausch so, dass er vor dem Ende von Herstellerservice und Betriebssystem-Support liegt – nicht danach.
Was passiert, wenn ein Server ausfällt?
Im Cluster übernimmt der verbleibende Knoten die virtuellen Maschinen. Beim Einzelserver greifen der Herstellerservice mit vereinbarter Reaktionszeit und unsere Datensicherung – mehr dazu unter Backup und Recovery.
Liefern Sie auch Arbeitsplätze?
Ja. Für PCs, Notebooks und Thin Clients arbeiten wir mit HP und Lenovo. Die Arbeitsplätze stimmen wir auf Terminalserver und Fachanwendungen ab, damit das Gesamtbild zusammenpasst.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Infrastruktur.
Neue Hardware, Ablösung alter Server oder ein Cluster – schreiben Sie uns kurz, was bei Ihnen läuft und was ansteht.
