Netzwerk und WLAN –
das Fundament, das
niemand sieht.
Langsame Anwendungen, Abbrüche im Sprechzimmer, Gäste im selben Netz wie die Praxisdaten: erstaunlich oft liegt die Ursache nicht am Server, sondern am Netz darunter. Wir planen, bauen und betreuen es – von der Netzwerkdose bis zum Access Point.
WLAN in der Praxis wird geplant, nicht geschätzt.
In Bürogebäuden reicht oft ein Access Point pro Etage. In Praxen und Kliniken sieht das anders aus: viele kleine Räume, massive Wände, Bleiabschirmung am Röntgenraum, dazu Geräte, die während einer Untersuchung nicht die Verbindung verlieren dürfen.
Deshalb planen wir anhand einer Begehung und setzen die Access Points dort, wo tatsächlich gearbeitet wird. Ein Access Point mehr an der richtigen Stelle bringt regelmäßig mehr als zwei mit doppelter Leistung am falschen Ort.
- Begehung vor der Planung, Funktionstest nach dem Aufbau
- Roaming zwischen Räumen, damit Geräte im Gehen nicht abreißen
- Medizingeräte und Tablets in einem eigenen Funknetz
- Gäste-WLAN mit eigener Bandbreite und ohne Zugriff nach innen
Ein Netz ohne Dokumentation ist eine Wundertüte.
Gewachsene Netze bestehen aus Provisorien: ein Switch unter dem Tisch, eine Dose doppelt belegt, ein Access Point mitten im Gang, und niemand weiß mehr, welches Kabel wohin führt. Im Störungsfall wird dann gesucht statt gezielt geprüft – und das kostet Stunden.
Wir beschriften und dokumentieren, bevor wir übergeben. Das nützt nicht nur uns: Auch ein Elektriker, ein Gerätehersteller oder ein anderer Dienstleister kann damit arbeiten, ohne erst alles auseinanderzunehmen.
- Beschriftete Dosen, Patchfelder und Ports
- Netzplan mit Bereichen, Übergängen und Adressen
- Übergabe der Konfiguration in Ihre Unterlagen
Ein Netz, das mitwächst – und dokumentiert ist.
Ob Neubau, Umbau oder Nachverdichtung: Wir bringen Struktur hinein, in einem Stück oder abschnittsweise, damit der laufende Betrieb so wenig wie möglich gestört wird.
Strukturierte Verkabelung
Dosen, Patchfeld, Schrank und Beschriftung nach Plan. Jede Strecke wird beschriftet und dokumentiert, damit später niemand rät, welches Kabel wohin führt.
Switching und PoE
Managebare Switches statt Billiggeräte aus dem Elektromarkt: netztrennungsfähig, überwachbar, mit PoE für Access Points und Thin Clients. Bei mehreren Etagen mit Uplinks, die nicht zum Nadelöhr werden.
WLAN für Personal und Gäste
Getrennte Funknetze auf derselben Hardware: eines für die Arbeitsgeräte, eines für Gäste ohne Zugriff auf interne Systeme. Access Points werden nach Begehung und Grundriss geplant, nicht nach Gefühl.
Netztrennung und VLANs
Praxisnetz, Telematikinfrastruktur, Medizingeräte, Verwaltung und Gäste gehören in eigene Bereiche mit definierten Übergängen. Die Firewall entscheidet, wer wohin darf.
Mehrere Standorte verbinden
Zweigstellen, Außenstellen und Homeoffice über eine gemeinsame Richtlinie statt über gewachsene Einzellösungen – mit Wegen, die im Störungsfall nachvollziehbar sind.
Betrieb und Störungssuche
Wenn es klemmt, helfen Daten statt Raten: Portstatistiken, Auslastung und Lastspitzen der zentral verwalteten Geräte. Weil das Netz dokumentiert ist, ist die Ursache meist in Minuten eingegrenzt.
Die Bestandteile –
von der Dose bis zum Access Point.
Wir arbeiten mit Komponenten, die sich verwalten, überwachen und nachkaufen lassen. Keine Sonderlösungen, für die es in drei Jahren kein Ersatzteil mehr gibt.
Netzwerkdosen und Kabelwege
Dosen in Arbeitsraum, Sprechzimmer und Technikraum, mit Reserven für später eingeplant.
Serverschrank und Patchfeld
Ordentlich gepatcht und beschriftet, mit Platz für Switches, Firewall und Peripherie.
Managebare Switches
VLAN-fähig, überwachbar, mit PoE für Access Points – passend zur Portzahl, nicht knapp kalkuliert.
Access Points
Innen- und Außenbereich, nach Begehung platziert, zentral verwaltet statt einzeln konfiguriert.
Zentrale WLAN-Verwaltung
Funknetze, Passwörter und Zugriffe an einer Stelle pflegen – auch über mehrere Standorte hinweg.
Netzbereiche und Übergänge
Getrennte Bereiche für Praxis, TI, Medizingeräte, Verwaltung und Gäste, mit klar geregelten Übergängen.
Test und Übergabe
Verbindungen und Funknetze werden vor der Übergabe getestet, nicht danach.
Beschriftung und Netzplan
Dosen, Ports und Geräte beschriftet, dazu ein Plan, mit dem auch Dritte arbeiten können.
Überwachung
Auffälligkeiten, Ausfälle und Lastspitzen fallen auf, bevor sie im Betrieb ankommen.
Wo sich der Aufwand rechnet.
Praxis und MVZ
Neue Räume, neue Geräte, TI-Anbindung: das Netz muss trennen können. Nachträglich kostet das mehr als gleich richtig gemacht.
Klinik und mehrere Etagen
Steigleitungen, Etagenverteiler, Roaming über Flure und Aufzüge, dazu Bereiche mit besonderen Anforderungen – hier entscheidet die Planung über die spätere Ruhe.
Produktion, Lager und Logistik
Hallen mit Handscannern und Staplerterminals verhalten sich funktechnisch anders als Büros: Regale bewegen sich, Metall reflektiert. Das berücksichtigen wir bei der Planung.
In 4 Schritten zum belastbaren Netz.
Begehung und Aufnahme
Räume, Wege, Schrankstandort, bestehende Strecken und Störquellen. Am Ende steht, was brauchbar ist und was ersetzt wird.
Planung
Dosenzahl, Kabelwege, Switch-Größe, Zahl und Position der Access Points, Netztrennung. Sie bekommen einen Plan mit Kosten, keine Überraschung.
Aufbau
Verkabelung, Schrank, Switches, Access Points und Konfiguration der Netzbereiche – möglichst außerhalb Ihrer Sprechzeiten und abschnittsweise.
Abnahme und Betrieb
Dokumentation, Beschriftung und Übergabe. Danach optional Überwachung und Wartung.
FAQ zu Verkabelung, Switches und WLAN.
Reicht der WLAN-Router vom Provider nicht aus?
Für eine Wohnung ja, für eine Praxis selten. Ein Provider-Router kann Netze meist nicht saubertrennen, hat zu wenig Funkleistung für mehrere Räume und lässt sich nicht überwachen. Sobald Gäste-WLAN, Medizingeräte und Praxisdaten im Spiel sind, brauchen Sie getrennte Netzbereiche – und dafür Hardware, die das kann.
Muss das Gäste-WLAN wirklich getrennt sein?
Ja. Ein Gerät im Wartezimmer hat in einem Netz mit Patientendaten nichts zu suchen – technisch nicht, und mit Blick auf die IT-Sicherheitsrichtlinie nach Paragraf 390 SGB V auch organisatorisch nicht. Die Trennung kostet keine zusätzliche Hardware, nur eine ordentliche Konfiguration.
Wie viele Access Points brauchen wir?
Das lässt sich ohne Begehung nicht seriös sagen. Entscheidend sind Grundriss, Wandaufbau und die Frage, wo tatsächlich gearbeitet wird. Deshalb planen wir nach der Begehung, statt eine Pauschalzahl zu nennen.
Cat 6A oder Cat 7 – was verlegen Sie?
Wir verlegen, was zur Nutzungsdauer passt. Kabel liegen zwanzig Jahre in der Wand, Endgeräte nicht. Deshalb planen wir Reserven ein, statt auf die aktuell benötigte Geschwindigkeit hin zu sparen. Welche Kategorie sinnvoll ist, hängt auch davon ab, was baulich machbar ist.
Können Medizingeräte über WLAN angebunden werden?
Viele ja, manche nur mit Einschränkungen. Der Hersteller gibt vor, was zulässig ist – daran halten wir uns. Wo Funk erlaubt ist, bekommen die Geräte ein eigenes Netz, damit sie sich nicht mit dem Gästebetrieb um die Bandbreite streiten. Die Anbindung an die Praxissoftware planen wir gleich mit.
Wer haftet, wenn nach dem Umbau etwas nicht läuft?
Wir übergeben mit Dokumentation und beschrifteten Dosen, Patchfeldern und Ports, und zwar vor der Rechnung. Das ist der Unterschied zwischen einer Verkabelung und ein paar verlegten Kabeln.
Sprechen Sie mit uns über Ihr Netz.
Neubau, Umbau, WLAN-Probleme oder ein Netz, das niemand mehr dokumentiert hat – schreiben Sie uns, was ansteht.
