Die elektronische Patientenakte ist aus der Diskussionsphase heraus. Nach Angaben der KBV haben Praxen inzwischen mehr als 100 Millionen Dokumente in die ePA eingestellt. Die Frage lautet in den meisten Praxen nicht mehr „ob“, sondern „wie effizient“.
Was mit ePA 3.1 dazukommt
Der nächste Ausbauschritt bringt den elektronischen Medikationsplan (eMP) und Zusatzinformationen zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS-rZI) in die ePA. Damit löst sich der Medikationsplan langsam vom Papierausdruck – und wird zu Strukturdaten, die auch Apotheke und Krankenhaus lesen können.
Was das für die Praxis heißt
- Datenqualität wird sichtbar. Ein Medikationsplan, der nur intern gepflegt war, wird künftig von anderen gelesen. Altlasten in der Medikamentenliste fallen auf.
- Das Team braucht eine Rollenklärung. Wer pflegt, wer kontrolliert, wer erklärt es dem Patienten? Das ist in erster Linie eine Organisations-, nicht eine IT-Frage.
- Das PVS muss mitziehen. Die Funktionen kommen über die regulären Updates von medatixx und x.isynet – die Praxis muss sie danach aber auch nutzen.
Schulung lohnt sich mehr als Technik
Unsere Erfahrung aus rund 457 betreuten Praxen: Der Engpass ist selten die Software, sondern die Routine am Empfang und im Sprechzimmer. Genau dafür gibt es die ITL-Academy – kompakt, praxisnah und auf Wunsch bei Ihnen vor Ort.
Quellen: KBV, PraxisNachrichten vom 23.04.2026; gematik, Fachportal zum elektronischen Medikationsplan.





